Für’n Eimer! Müll- und Parkbanksituation in Seligenstadt

Hier spielen sicher gerne Kinder…

Schon länger lässt die Mülleimersituation in Seligenstadt sehr zu wünschen übrig: überquellende kleine, offene Drahtkörbe am Mainuferweg oder auch fehlende Behältnisse zwischen Schulen und Innenstadt.

Der Jugendbeirat schlägt demnach weitere Ergänzung für den eingebrachten CDU-Antrag vor.

Oft kaufen Schüler in der Mittagspause in der Innenstadt etwas zu essen, was sie auf dem Rückweg zur Schule verzehren. Doch wohin mit dem Verpackungsmüll? Ein ähnliches Bild ergibt sich an der Bleiche oder am Mainuferweg in Richtung Klein-Welzheim. Dort treffen sich gerne Jugendliche, die – wie man oft an ordentlich neben den Mülleimern stehenden Müllsäcken sieht – gewillt sind, die Überbleibsel zu entsorgen.

Leider sind nur vereinzelt an Bänken Mülleimer zu finden. Diese sind dann auch noch altmodische, windschiefe Drahtkörbe, die schon lange nicht mehr der Zeit entsprechen. Außerdem viel zu klein und eben komplett offen, sodass Tiere sich an den Resten vergreifen können. Würde man die Eimer regelmäßig leeren wäre dies ja ein geringeres Problem, doch gerade an den Wochenenden im Sommer bietet sich ein unappetitliches Bild, wenn reihenweise Eisbecher und andere Dinge umherfliegen.

Hinzu kommt, dass an mehreren Standorten, die Drahtkörbe sogar komplett fehlen.

Bei durchgeführten Umfragen, was sich Schüler für die Stadt wünschen, wurde die Mülleimermängel sehr oft genannt. Demnach hat der Jugendbeirat diese Thematik schon längere Zeit im Auge und nun den CDU-Antrag Parkbänke und Mülleimer genutzt, um zu zeigen, dass vielen Jugendlichen die Müllproblematik ein Dorn im Auge ist. Zu unserer Freude war die CDU-Fraktion bereit, die meisten unserer Punkte in ihren Antrag aufzunehmen.

Das sind unsere Ergänzungen:

– zusätzliche Mülleimer im Stadtgebiet (auch in keiner unmittelbaren Nähe
zu Parkbänken) gerade an hochfrequentierten Wegen und
Naherholungsgebieten wie dem Mainuferweg, der Bleiche, der
Wasserburg und zwischen Innenstadt und den weiterführenden Schulen
aufzustellen,
– vorhandene Mülleimer an diesen Stellen häufiger leeren zu lassen,
– zu prüfen, ob an geeigneten Stellen ein Aufstellen von „Solarbänken“
möglich ist, die einerseits unabhängig vom Stromnetz das Aufladen von
Mobilgeräten ermöglichen und andererseits die Funktion bieten, einen
öffentlichen WLAN-Hotspot einzurichten.
Standorte hierfür wären z.B. hochfrequentierte und sonnige Plätze wie
der Marktplatz oder das Mainufer.

Der Antrag beschäftigt sich außerdem mit weiteren Sitzbänken, die aufgestellt werden sollen, wobei wir uns sehr gut vorstellen können einige der sogenannten „Smart-Benches“ zu installieren. Diese produzieren durch Solarzellen unter der gläsernen Sitzfläche selbst genügend Strom, um Aufladestationen für Handys zu bieten, einen WLAN-Hotspot zu betreiben, sowie Audio-Informationen zu Sehenswürdigkeiten abspielen.
Damit könnte Seligenstadt in der Region Vorreiter in Sachen erneuerbarer Energien und Digitalisierung werden und zeitgleich kann so das Informationsangebot rund um Seligenstadt erweitert werden.

Ist das ein attraktives Erscheinungsbild?

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